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Arbeitslosenquote im Landkreis Märkisch-Oderland erreicht historischen Tiefststand

Veröffentlicht am 03.07.2018 in Wirtschaft

Erstmals in der Geschichte des Landkreises ist die Arbeitslosenquote im Juni 2018 auf unter 6 Prozent gesunken. Damit sind weniger als 6.000 Menschen als arbeitssuchend gemeldet.
Für die Wirtschaftsförderung im Landkreis ist das zwar ein Grund zur Freude aber kein Grund zum Pausieren. Die Herausforderungen der Zukunft verlangen, dass schon heute die Weichen gestellt werden um die Wirtschaftskraft im Landkreis zu erhalten. Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge, Elektromobilität, Verbesserung der Infrastruktur, Digitalisierung und Breitbandausbau, Ausweisung von Gewerbeflächen oder auch die Entwicklung des Strausberger Technologiezentrums (STIC) sind hier zu nennen.

Der Wirtschaftsbeigeordnete des Landkreises, Rainer Schinkel will die Voraussetzungen schaffen, dass für Firmen, die wachsen oder sich neu ansiedeln wollen Gewerbeflächen mit guter Infrastrukturanbindung bereitgestellt werden.

„Wir brauchen neue Gewerbestandorte, die in unmittelbarer Berlin-Nähe nur schwer zu finden sind. Gemeinsam mit den jeweiligen Gemeinden macht es Sinn in Rehfelde oder Tasdorf die planerischen Voraussetzungen zu schaffen. Die Entwicklungsachse von West nach Ost entlang der B5 / B1 und der Ostbahn kann Motor von Ansiedlungen sein. Dazu brauchen wir auch bessere Bahnverbindungen, eine höhere Platzkapazität und eine bessere Taktung bis Seelow-Gusow, zumindest bis Müncheberg. Ich bin auch davon überzeugt, dass der in den nächsten Jahren geplante Breitbandausbau im gesamten Kreis gerade für die ländlichen Räume neue Chancen und Perspektiven eröffnet.“

Der Geschäftsführer der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft
Märkisch-Oderland mbH, Andreas Jonas betont:

„Neben dem Mangel an Flächen ist der Fachkräftemangel inzwischen für fast alle Firmen das Problem Nummer eins. Wir nehmen wahr, dass viele Unternehmen noch nicht ausreichend auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften vorbereitet sind. Das Problem muss jedoch dringend angegangen werden. Die Wirtschaftsförderung kann derzeit mit Hilfe von Fördermitteln hierbei wirksam unterstützen. Außerdem sehen wir bei den Pendlern ein großes Potenzial, noch Fachkräfte für die Unternehmen in Märkisch-Oderland zu gewinnen.“

 
 

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