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Cannabis bald legal - aber bitte nicht am Steuer!

Veröffentlicht am 07.11.2022 in Gesundheit

 

„Wir brauchen eine Kampagne gegen Drogen im Straßenverkehr überhaupt“, erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg Jörg Vogelsänger. Alkohol und Drogen, zu denen auch Cannabis zu zählen ist, passen nicht mit Verkehrssicherheit zusammen.

Das Kiffen wird entkriminalisiert, der Anbau und Verkauf von Cannabis wird erlaubt und der Staat kassiert bei jedem Joint auch Steuern. So die Pläne zur Cannabis-Legalisierung, die die Bundesregierung unter der Federführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Mittwoch, den 26.10.2022 vorgestellt hat.

 „Nach fast einem halben Jahrhundert gäbe es in Deutschland dann ein Gesetz, das den (Genus)Konsum dieser weichen Droge aus der Illegalität holt Man kann über Haschisch oder Marihuana denken wie man will, sie haben ihre Nebenwirkungen“, so Vogelsänger. „Es ist eine Droge, die wie Alkohol, verschreibungspflichtige Pharmaka oder andere synthetische Rauschmittel am Steuer nichts zu suchen hat.

Er fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing, auf die Mittel einzuplanen und den Werbefeldzug für ein „Fahren ohne Rausch“ vorzubereiten. Sie sollte spätestens greifen, wenn das geplante Cannabis-Gesetz den Bundestag passiert hat.

Hintergrund

Cannabis und der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) werden rechtlich nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft. Maximal 20 bis 30 Gramm "Genusscannabis" sind künftig zum Eigenkonsum erlaubt.

 
 

Homepage SPD Hoppegarten/Neuenhagen

 
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