Klub am See

Veröffentlicht am 08.02.2009 in Ratsfraktion

Das Engagement Herrn Kartmanns zum Klub am See in allen Ehren, aber wir müssen uns endlich den inzwischen geschaffenen Tatsachen stellen.
Die SPD - Fraktion und der Ortsverein haben in den vergangenen Monaten stets unterstützt, dass wir als Stadt uns um den Kauf bemüht haben. Nun hat aber ein privater Investor den Zuschlag bekommen, nicht die Stadt, und wir müssen daraus das Beste machen.

Es nützt nichts, diesen privaten Investor "erneut abzulehnen" oder zu schreiben "dass er nicht die Lösung sein kann.", so wie Herr Kartmann dies formuliert.
Jetzt kommt es doch darauf an, gemeinsam den Kompromiss zu finden, mit dem der Investor wie auch die Stadt leben können und der uns den Erhalt des Klubs als wichtigen Veranstaltungsort sichert.Dabei sollten wir erst mal auf den Investor zugehen und auch weitgehend offen für seine Pläne sein, die cer uns hoffentlich bald darlegen wird.
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Das widerspricht auch in keinster Weise unseren früheren Äußerungen in den Medien, die hier so fleißig zitiert werden.
Wir lassen uns keinesfalls von Mitgliedern einer Fraktion nachsagen, dass wir nicht "verlässlich" sind , nur weil unsere Positionierung vom vergangenen Jahr inzwischen überholt ist, weil die Ausgangssituation sich verändert hat.
Dagegen wehren wir uns ebenso wie gegen kürzlich gemachte falsche Aussagen einer anderen Fraktion zum gleichen Thema, die uns als "Anhängsel der Fraktion Die Linke" hinstellen wollte, die keine eigene Meinung haben dürfen.

Wir verschließen nur nicht die Augen vor den Tatsachen und stecken den Kopf in den Sand, sondern stellen uns - anders als Herr Kartmann - den Realitäten und suchen tragbare und konstruktive Lösungen. Wir würden uns freuen, wenn auch andere Fraktionen dies tun würden, statt nur nach hinten zu schauen.

Christel Kneppenberg
Vorsitzende der SPD - Fraktion

 
 

 
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