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27.05.2021 in Verkehr von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Oder gleich mit dem Auto in die Stadt?

 

Parkplätze für Pendler in Hoppegarten

Der ADAC hat Pendlerparkplätze an S-Bahnhöfen untersucht. Der in Hoppegarten wurde als gut bewertet. Einziges Problem; er ist zu klein.

Die Verwaltung in Hoppegarten ist anderer Meinung und hält die Zahl der Parkplätze für ausreichend. Dies ist erstaunlich. War noch nie jemand von der Verwaltung an einem normalen Werktag dort. Dann hätte er gesehen, dass ab spätestens 8 Uhr keine Plätze mehr frei sind.

Das Problem ist nicht neu. Noch als Herr Arends Bürgermeister von Hoppegarten war, gab es eine Unterschriftensammlung der SPD, in der Pendler mehr Parkplätze gefordert haben. Passiert ist nichts.

Dabei ist genug Platz vorhanden. Neben dem zu kleinen Parkplatz liegt das riesige KWO Gelände. Während des Brandenburgtages war darauf ein großer provisorischer Parkplatz. Auch während der Bauarbeiten am S-Bahnhof gab es einen solchen, allerdings nur für die Baufahrzeuge.

Nun hat Hoppegarten das Gelände gekauft. Bis es bebaut wird, werden sicherlich noch einige Jahre vergehen. Was hindert eigentlich die Hoppegartener Verwaltung, einige Meter Zaun zu entfernen und dort einen provisorischen Parkplatz zu errichten, bis es eine Dauerlösung gibt? Die Pendler würden es ihnen danken.

Es geht nicht um die Förderung des Autoverkehrs. Aber fehlende Parkplätze für Pendler führen nur dazu, dass genervte Fahrer gleich mit dem Auto nach Berlin fahren.

 

Wir danken Jürgen Hitzges für diese Meinungsäußerung

25.05.2021

 

18.05.2021 in Verkehr von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Verkehr ist mehr als Autofahren

 

Überall wird über die Notwendigkeit einer Verkehrswende als ein Teil der Maßnahmen zum Klimaschutz gesprochen. Nicht in Neuenhagen, zumindest bekam man den Eindruck, wenn man die Sondersitzung des Ortsentwicklungsausschusses zum Thema Verkehr verfolgte.

Dort ging es nur um neue Straßen, auch durch den Grünstreifen am Gruscheweg und durch ein Naturschutzgebiet. Verkehrsvermeidung, ÖPNV, Fußgänger und Radverkehr kamen nicht vor.

Die Anwohner des Neubaugebiets Gruscheweg fühlen sich abgeschnitten, so lautet ein Vorwurf. Nun was ist am Gruscheweg außer an Wohnungen noch an Infrastruktur geplant? Es wird ein Einkaufszentrum mit einem Discounter und einem Vollsortimenter geben. Es wird ein Schul- und Sportzentrum entstehen mit einer Grundschule, einer KITA, einem Hort, einem Sportplatz und einer Sporthalle. In den mehrstöckigen Häusern ist auch stilles Gewerbe geplant. Alles dies ist fußläufig erreichbar und vermeidet Verkehr mit dem Auto.

 

 

07.05.2021 in Kultur von SPD Märkische Schweiz

Ortsverein Märkische Schweiz unterstützt Interessenbekundung zur Ausrichtung der Landesgartenschau

 

Der Ortsverein Märkische Schweiz unterstützt ausdrücklich die Interessenbekundung zur Ausrichtung der Landesgartenschau.
Unter dem Titel "Park-Landschaft-Garten-Mensch

Märkische Landschaftsgärten als Gestaltungsräume der Zukunft" bekunden die Stadt Müncheberg, die Gemeinde Neuhardenberg, die Gemeinde Bliesdorf, die Stadt Bad Freienwalde und der Landkreis Märkisch-Oderland ihr Interesse an der Ausrichtung der Landesgartenschau 2026. Unter diesem Motto soll der beliebte und erfolgreiche Ansatz der gärtnerischen Leistungsschau um die Aspekte bürgerschaftliches Engagement, Umweltbildung und Modellhaftigkeit erweitert werden.

Landschaftsparks sind Gärten für alle. Sie sind das in beinahe jedem zweiten Dorf vertretene grüne Kulturerbe Brandenburgs. Ländliche Regionen sind gemeinhin von anpackender Natur: Ärmel hoch und machen. Wie in einer Graswurzelbewegung engagieren sich mehr und mehr Menschen in Brandenburg für ihre Landschaftsparks. Keine Vorgabe von „oben“, kein Appell, keine Verordnung kann bewirken, was zivilgesellschaftliche Selbstwirksamkeit und Mitwirkung auf Augenhöhe schaffen.     
Die Landesgartenschau soll das Potenzial und die Kraft des ländlichen Raumes zeigen. 

Von dieser LAGA kann eine neue Renaissance der Landschaftsparks ausgehen. Unserer Region will Gastgeber sein und die Idee von zivilgesellschaftlichem Engagement und gemeinsam gestaltetem Natur- und Kulturraum einem großen Publikum vorstellen. Die Menschen sollen die Gartenpracht erfahren und frische Ideen und Schaffensdrang mit nach Hause, mit in ihre Städte und Gemeinden nehmen.

 

 

07.05.2021 in Ortsverein von SPD Märkische Schweiz

Neuer Vorstand gewählt

 
Die 31 Mitglieder des SPD Ortsvereins Märkische Schweiz haben einen neuen 
Vorstand gewählt.
Die eigentlich bereits Ende 2020 anstehenden Wahlen wurden auf Anfang Mai
verschoben und jetzt per Briefwahl abgehalten.
Alter und neuer Vorsitzender ist Thomas Berendt. Neuer stellvertretender
Vorsitzender ist Prof. Dr. Klaus Müller. Zur neuen Kassiererin wurde 
Elke Berendt gewählt und Hans-Jürgen
Martin und Dr. Hans-Jürgen Wolf sind Beisitzer im neugewählten Quintett.
 

06.05.2021 in Wirtschaft von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Weg frei für mehr Gewerbe in Neuenhagen

 

Neues Gewerbegebiet in Neuenhagen

Die Gemeindevertretung Neuenhagen hat mit großer Mehrheit dem Antrag des Bürgermeisters für ein neues Gewerbegebiet in Neuenhagen zugestimmt.

Die SPD begrüßt diese Entscheidung. Damit wird eine Forderung aus unserem Wahlprogramm zur letzten Kommunalwahl umgesetzt.

Der Antrag des Bürgermeisters kam überraschend. Noch 2018 hatte der Bürgermeister auf Anfrage der SPD-Fraktion ein weiteres Gewerbegebiet abgelehnt (nachzulesen im Protokollauszug weiter unten).

Manche Erkenntnisse brauchen eben länger. Unser Bürgermeister hat dazugelernt. Schön.

 

Wir danken Marianne Hitzges für diese Informationen!

Andrea Timm

6. Mai 2021

 
 

06.05.2021 in Kommunalpolitik von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Aktiv gegen Antisemitismus

 

Arthur-von-Weinberg-Platz

Im November 2019 hat die Gemeindevertretung Neuenhagen auf Antrag der SPD-Fraktion eine Resolution gegen Antisemitismus verabschiedet. In der Debatte dazu wurde von vielen gefordert, dies reiche nicht und es müsse weitere Aktivitäten dazu geben. Die Fraktionen wurden aufgefordert, hierzu Vorschläge zu machen. Ein Vorschlag der SPD wurde nun von der Gemeinde umgesetzt. Auf dem Arthur-von-Weinberg-Platz steht nun eine Stele.

Die Brüder Arthur und Carl von Weinberg werden 1860 bzw. 1861 in Frankfurt am Main geboren. Durch zahlreiche Entdeckungen und Patente auf dem Gebiet der Herstellung synthetischer Farbstoffe hatten sie sich später – Arthur als Chemiker, Carl als Kaufmann – mit der Firma „Leopold Cassella & Co.“, deren Teilhaber sie waren, große Verdienste erworben. Neben der Arbeit in der Firma verband beide die Leidenschaft für den Galopprennsport. So gründeten sie 1896 ihr bei Frankfurt am Main gelegenes Gestüt „Waldfried“. Mitte des Jahres 1912 kauften sie in Neuenhagen das Grundstück in der Dahlwitzer Straße, um hier den Rennstall des Gestüts „Waldfried“ zu errichten. Dieser wurde 1913 bezogen und avancierte zu den ganz Großen in der Blütezeit des Galopprennsports.
1935 wurden die Brüder von Weinberg trotz ihres Christentums zu Juden, sogenannten „Nichtariern“, eingestuft und waren somit der Verfolgung und Denunzierung schutzlos ausgesetzt. Während Carl 1938 dem Drängen seiner Freunde, Deutschland zu verlassen, nachgab und ins Exil ging, blieb Arthur in Deutschland und zog nach Bayern. Hier wurde er im Juni 1942 durch die SS verhaftet und ins KZ Theresienstadt deportiert. Arthur von Weinberg starb dort am 20.03.1943 geschwächt und unter unwürdigen Bedingungen im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Gallenoperation. Seine Asche wurde bei einer Massenaktion mit anderen Urnen in den Fluss Eger geschüttet. Sein Bruder Carl verstarb eine Woche zuvor am 14.03.1943 in Rom im Exil.
Als bekanntester Jockey für „Waldfried“ gilt Otto Schmidt, der bis 1934 für diesen Stall ritt. Mit 2218 Siegen in seiner bis 1952 andauernden Karriere im Rennsattel, davon 7 Siegen im Deutschen Derby und 14 Championaten, war er der populärste Jockey seiner Zeit und gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Jockeys in Deutschland. Auch Walter Genz war an diesem Rennstall erfolgreich, anfangs als Jockey, später als Trainer. 1241 Sieger und fünf Trainerchampionate machten ihn zum erfolgreichsten Trainer in der DDR.

 

 

16.04.2021 in Bildung von SPD Hoppegarten/Neuenhagen

Desaster in der Schulpolitik in Neuenhagen

 

Schulpolitik in Neuenhagen

Neuenhagen als Gemeinde ist in erster Linie für die Grundschulen im Ort zuständig. Wie es damit bestellt ist, symbolisiert am besten ein Bild vom Großzelt, dass seit mehreren Monaten auf dem Schulhof der Schwanenteichschule steht. Alle drei Grundschulen in Neuenhagen sind überfüllt. Dabei ist der Anbau an der Goethe-Grundschule grade fertig gestellt worden, übrigens gegen den Willen von Bürgermeister Scharnke und seiner Fraktion die Parteilosen. Diese waren auch gegen die neue Grundschule am Gruscheweg und haben bis heute den Neubau der zu kleinen Fallada-Grundschule verhindert.

Aber auch auf den Bau von weiterführenden Schulen und Förderschulen, diese liegen in Verantwortung des Kreises, hat die Gemeinde Neuenhagen Einfluss. So hatte der Kreistag beschlossen, das Einsteingymnasium um 300 Plätze durch einen Anbau zu erweitern. Neuenhagen hat dies verhindert, indem sie nicht bereit waren, dem Kreis das dafür notwendige Grundstück zu verkaufen.

Ebenfalls hatte der Landkreis die Absicht, die Förderschule in Neuenhagen durch einen Neubau zu ersetzen. 30 Millionen Euro wollte der Kreis dafür in Neuenhagen investieren. Vorausgesetzt wurde dafür eine gemeinsame Planung mit der neuen Grundschule am Gruscheweg. So sollten Synergieeffekte genutzt werden und für die Gemeinde und den Kreis eine Gewinnsituation entstehen. Ein Architektenwettbewerb wurde auch gemeinsam durchgeführt und ein Gewinner ermittelt. Danach ist Neuenhagen überraschend aus der gemeinsamen Planung ausgestiegen. Die Gemeindevertreter wurden dazu mit einer Tischvorlage konfrontiert. Für den Kreis war damit eine neue Lage entstanden. Er hat nun überlegt, wo die Förderschule am besten gebaut werden könne. Hierfür kamen neben Neuenhagen auch Hoppegarten und Altlandsberg in Frage. In Altlandsberg wird zurzeit eine neue Gesamtschule gebaut. Nun wird dort auch die neue Förderschule des Kreises als gemeinsames Projekt mit der Stadt Altlandsberg entstehen.

 

 
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